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Weihnachten 2006

Zur Weihnachtszeit liegt ein Zauber über der Fächerstadt. Sind es die zahllosen Lichter, welche die schöne Stadt in festlichem Glanz erstrahlen lassen, die fantasievollen Dekorationen, die stimmungsvollen Klänge, die unverwechselbar weihnachtlichen Wohlgerüche? Ist es das Programm, zu dem Theater und Bibliotheken, Museen und Kirchen und nicht zuletzt die Geschäfte beitragen? – Es ist alles zusammen, was den einzigartigen Zauber der Märchenhaften Weihnachtsstadt Karlsruhe ausmacht.

 

So verzauberte auch 2006 Karlsruhe wieder mit märchenhaft weihnachtlichem Flair.

In der Innenstadt banden große Lichternetze die Fächerstraßen an die Kaiserstraße an. Zu einer romantischen Rundfahrt mit dem Nikolaus luden geschmückte Pferdekutschen ein. Auf der historischen Ringlinie fuhr eine romantische Oldtimerstraßenbahn. Der Ludwigsplatz lockte mit Winterflair; am Europaplatz boten Weihnachtshütten Kunsthandwerk und Köstlichkeiten an, während in einem Weihnachtszirkuszelt Geschichtenerzähler, Zauberer und Jongleure auftraten. Gemütlich ging es auf dem Weihnachtsmarkt an der Ecke Zirkel-Lammstraße zu.

 

Stadtwerke Eiszeit

650 Quadratmeter spiegelglattes Eis unter freiem Himmel, festlich illuminierte Fassaden, Lichteffekte und dezente Musik – das war die Stadtwerke Eiszeit auf dem Friedrichsplatz. Mitten in der Stadt konnten kleine und große Läufer Bogen fahren, Kreise ziehen und um die Kurven flitzen. Eine Gastronomie hielt heißen Glühwein und Erfrischungen bereit. Jeden Donnerstag von 19 bis 22 Uhr stieg die Stadtwerke After Work Party mit Live-DJ. Highlight für Eishockeyfans: Am 9. Dezember kamen die Mannheimer Adler zu einer Autogrammstunde; umrahmt wurde diese von Eislaufdarbietungen des ERC Waldbronn und der kleinen Show „Hip Hop on Ice“.

 

Märchenwäldchen

Nicht nur Kinder brauchen Märchen – auch Erwachsenen tut ein gelegentlicher Ausflug in verwunschene Welten gut. Ein Wiedersehen mit Märchenfiguren, die jeder kennt, gab es in dem Märchenwäldchen auf dem Friedrichsplatz. Zwischen Tannenbäumen standen die künstlerisch gestalteten Scherenschnittfiguren, hervorgehoben durch farbiges Licht. Die dazugehörigen Märchen wurden auf Tafeln erklärt.

 

Plätzchenteller

Was wäre Weihnachten ohne Weihnachtsplätzchen? Der größte bekannte Plätzchenteller befand sich am Brunnen auf dem Friedrichsplatz: Studierende der Karlsruher Hochschule für Gestaltung haben Sterne aus ungewöhnlichem Material kreiert und auf einer riesigen Serviette platziert – nicht zum Anbeißen, sondern zum Anschauen.

 

Christkindlesmarkt

Rund um die Pyramide auf dem Marktplatz entstand eine eigene kleine Weihnachtsstadt. Mehr als 120 liebevoll geschmückte Buden und Stände boten Töpferwaren und Schnitzarbeiten, Holzspielzeug, Christbaumschmuck, Kerzen, Textilien und vieles mehr sowie kulinarische Köstlichkeiten. Der Duft von Lebkuchen, gebrannten Mandeln und Glühwein erfüllte die Luft. Dazu gab es ein buntes Rahmenprogramm.