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Mitgliederversammlung 2015

Bild: City Initiative Karlsruhe

Positive Bilanz: Mitgliederversammlung der City Initiative Karlsruhe (CIK) / Vorsitzende Gabriele Calmbach-Hatz wiedergewählt


„Karlsruhe muss als Einkaufs- und Erlebnisstadt attraktiv bleiben“, betonte Gabriele Calmbach-Hatz, Vorsitzende der City Initiative Karlsruhe (CIK), auf der Mitgliederversammlung im Festsaal des Studentischen Kulturzentrums: „Ein positives Image strahlt auf die gesamte Stadt ab.“ Dafür würden sich viele in der Stadt einsetzen, betonte die Vorsitzende der Dachorganisation von Handel, Gastronomie, Hotellerie, Handwerk, Dienstleistung, Medien sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen in Karlsruhe und in der Region, die von den Mitgliedern einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurde.

Bei Belastungen durch die Kombilösung und die anderen Baustellen – unter anderem für die Gewerbetreibenden der Stadt – sei hoffentlich die Hälfte geschafft: „Es gilt nun, den Countdown mit vereinten Kräften einzuläuten“, so Calmbach-Hatz, die in diesem Kontext die gute Zusammenarbeit mit dem Kooperationsmarketing hervorhob. Ende 2015 läuft zwar der Vertrag mit dem Kooperationsmarketing aus, Ziel müsse aber sein, das Budget künftig zu erhöhen - denn sonst werden viele der Inhabergeführten Unternehmen die Baustellenzeit nicht überleben und die Attraktivität der gesamten Stadt wird weiter zurück gehen.

Doch es geht nicht nur darum, Missstände in der Stadt konstruktiv gemeinsam anzugehen, sondern auch um mehr Sauberkeit und Sicherheit, mehr Imagewerbung und neue Serviceangebote, sowie den nächsten Schritt zu einer digitalen Onlineplattform zu fördern. Ein großes Lob hatte Calmbach-Hatz auch für Citymanager Sascha Binoth parat, der mit seinem Team vieles in Bewegung und für Karlsruhe in Sachen Marketing Standards setze.

Die Mitgliederzahl der CIK hat sich im vergangenen Jahr um neun Prozent erhöht. Die CIK vertritt jetzt über 4600 Unternehmen sowie Kultur- und Freizeiteinrichten in Karlsruhe und in der Region. Aktionen wie der Arbeitgeber Geschenkgutschein, der Karlsruher Geschenkgutschein oder der Regio Geschenkgutschein liefen hervorragend, hob Binoth hervor. Bei Letzterem sei zudem ein Netzwerk von Bad Bergzabern bis Pforzheim und Wiesloch bis Achern involviert. Erfreulich: Viele andere Städte in Deutschland würden die Aktionen aus der Fächerstadt gerne übernehmen und kopieren. „Das freut uns – aber wir stehen auch vor großen Herausforderungen“, so Binoth. Ob Strukturwandel oder Online-Shopping, „der Mittelstand muss gestärkt werden. Unsere große Stärke ist die Nähe zum Kunden – und genau das kann kein Online-Konzern bieten“.

Die CIK blickt zudem auf ein Jahr mit sehr gelungenen Aktionen zurück: Rund um den erfolgreichen Festivalsommer zum 300. Stadtgeburtstag konnten die Aktion „Spiel mich!“ mit über 20 öffentlichen Klavieren, Schaufensterwettbewerb, „Stempelshopper“, sowie die Clubaktion  „Sicheres Nightlife - Karlsruhe feiert“, oder auch der zusätzliche verkaufsoffene Sonntag mit „Tribut an Carl Benz“ überzeugen. Diese Aktionen sorgten für eine deutliche Steigerung der Attraktivität der Stadt für Kunden, dienten zudem als abwechslungsreiche Anziehungspunkte für Besucher, auch aus der Region.